Dehnungssensoren mit unterschiedlichem Aussehen (z. B. S-förmige Dehnungssensoren, Radlast-Dehnungssensoren) werden basierend auf der Intensität und Größe verschiedener Zugkräfte konstruiert.
S-förmiger Dehnungssensor: Der gebräuchlichste Typ eines mechanischen Sensors, der hauptsächlich zur Messung von Zug- und Druckkräften zwischen Festkörpern verwendet wird (auch als Zug-Druck-Sensor bezeichnet). Seine S-förmige Erscheinung gibt ihm seinen Namen. Vorteile: einfach zu installieren und zu verwenden; geeignet für elektronische Kraftmesssysteme wie Kranwaagen, Dosierwaagen und mechanische Modifikationswaagen.
Radlast-Dehnungssensor: Benannt nach seiner speichenartigen Form. Vorteile: besser geeignet für große Bereiche und raue Arbeitsbedingungen; ausgezeichnete Frequenzgangcharakteristik. Weit verbreitet in der Bau-, Zement-, Chemieindustrie sowie in den Bereichen Heben/Senken.
Warum Sensoren kalibrieren und standardisieren?
Signalausreichendheit prüfen: Beispielsweise benötigt ein 20-KG-Sensor ein Signal von 1,0 oder höher. Wenn er bei 20 kg nur 0,05 mV ausgibt, ist er ungeeignet. Daher überprüft die Sensorstandardisierung, ob der Sensor qualifiziert ist.
Sensorkalibrierung: Das Signal eines hergestellten Sensors ist meist fest, aber im Betrieb und in der Produktion gibt es angemessene Fehler – daher können die Signale einer Charge von Sensoren variieren. Wenn ein Kunde einen Signalausgleich benötigt, ist eine Null-/Spitzensignalkalibrierung erforderlich. Andere Kalibrierungs-/Standardisierungsoperationen sind typischerweise mit Sensorinstrumenten oder -transmittern verbunden.
So kalibrieren Sie einen Dehnungssensor richtig
Die Vor- und Nachteile des Dehnungssensors verstehenZu seinen Vorteilen gehören hohe Präzision, großer Messbereich, lange Lebensdauer, einfache Struktur, guter Frequenzgang, Fähigkeit, unter rauen Bedingungen zu arbeiten, und einfache Miniaturisierung/Integration mit verschiedenen Modellen. Nachteile: große Nichtlinearität bei großen Dehnungen und schwache Ausgangssignale (kompensiert durch spezifische Maßnahmen). Daher wird er häufig in automatischen Test- und Steuerungstechnologien eingesetzt.
Die Sensorverbindung konfigurierenIdentifizieren Sie zunächst die Sensoranschlussklemmen des Displays (Strom positiv/negativ, Rückmeldung positiv/negativ, Signal positiv/negativ):
Für 6-Draht-Sensoren: Die beiden Drahtgruppen mit dem kleinsten Widerstand sind Strom/Rückmeldung positiv/negativ. An das Display anschließen, den Sensor belasten und die Spannung der verbleibenden beiden Drähte messen (positiv an Display-Signal positiv, negativ an Signal negativ).
Für 4-Draht-Sensoren: Kurzschließen Sie den Strom positiv des Displays mit der Rückmeldung positiv und den Strom negativ mit der Rückmeldung negativ. Verwenden Sie ein Multimeter, um die vier Drähte zu testen: Die beiden mit dem größten Widerstand sind Stromkabel; die anderen beiden sind Signalkabel.
Drahtfarbcodierung nach Region
Inländische Sensoren: Rot = Strom positiv, Schwarz = Strom negativ, Grün = Signal positiv, Weiß = Signal negativ.
Europäische Sensoren: Grün = Strom positiv, Schwarz = Strom negativ, Weiß = Signal positiv, Rot = Signal negativ.
Kalibrierungsoperationen durchführenRufen Sie die Kalibrierungsoberfläche auf und wählen Sie im Dropdown-Menü "Kraftkalibrierung testen":
Vollbereichskalibrierung (erster Gang): Wählen Sie den ersten Gang (maximaler Bereich).